Willkommen im Kinderwald Hannover

Werkstätten

 

Mit den Werkstätten des Kinderwalds ermöglichen wir Kindern und Jugendlichen einen sehr abwechslungsreichen Zugang zur Natur. Je nach Neigungen, Fähigkeiten und verfolgten Lernzielen bieten diese Angebote jede Menge praktische Erfahrungen.

 

Das Werkstattangebot kann von Kindertagesstätten, Schulen, Hort- und sonstigen Bildungseinrichtungen in Anspruch genommen werden.
Grundsätzlich wird jedes Angebot nach Art und Dauer individuell abgestimmt und an das Curriculum sowie an das Alter der Kinder und Jugendlichen angepasst.

Nach Buchung einer Werkstatt und Anmeldung per Anmeldebogen, sollte die Überweiung der zu leistenden Kosten spätestens 7 Tage vor Werkstatttermin erfolgen.

 

Kontakt

Landeshauptstadt Hannover
Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro
Koordinationsstelle Kinderwald
Trammplatz 2
30159 Hannover
Telefon: 0511 168 - 4 26 06
Telefax: 0511 168 - 4 01 42
E-Mail: kinderwald@hannover-stadt.de

 

Bankverbindung

Förderverein Kinderwald Hannover e.V.
Sparkasse Hannover
IBAN: DE83 2505 0180 0000 2191 85
BIC: SPKHDE2HXXX

 

 

Naturwerkstätten

Die Naturwerkstätten sprechen alle Sinne an und geben viel Raum für eigene Entdeckungen, Kreativität und Freude am Experimentieren.

 

Jede Werkstatt kostet 75 Euro und dauert etwa 3 Stunden.
  

Als Waldforscher unterwegs

Wir forschen mit Becherlupen und Insektenstaubsaugern nach Bodenlebewesen oder bestimmen Sträucher und Bäume anhand ihrer Blätter, Früchte und Rinden. Dabei erfahren die Kinder spielerisch, wie wichtig die Bäume sind.

Experimentieren am Wasser

Wir entdecken das Leben im Wasser, bestimmen Wasserskorpione, Rückenschwimmer und Posthornschnecken oder bauen kleine Kläranlagen und Wasserräder.

Kreativ mit Naturmaterialien

Wir sammeln Zweige, Baumrinden und Blätter und basteln Bilderrahmen, Mobiles, Spinnweben, Traumfänger und vieles mehr.

Marionettenbau

In unserer Waldwerkstatt wird eifrig gesägt, gefeilt und geschliffen. Dabei entstehen voll bewegliche menschliche, tierische oder fantastische Figuren.

Bühne frei

Wir werden zu Zauberwesen, gestalten den Wald als Bühnenbild und sind selbst die HauptdarstellerInnen.

Der Wald Macht Musik

Wir experimentieren mit unserer Stimme und verschiedenen Rhythmusinstrumenten.

 

 

Naturforscherwerkstätten

In den Naturforscherwerkstätten sollen die Aspekte "Natur verstehen" und "Natur schützen" neben dem "Natur erleben" stärker betont werden mit dem Ziel, neugierig auf die Umwelt zu machen, zum Forschen anzuregen, kognitive und motorische Fähigkeiten zu stärken, Erkenntnisse und Wissen über Naturphänomene zu vermitteln, Sozial- und Teamkompetenz zu verbessern und die Naturidentität zu fördern.
Das im vergangenen Jahr zum 20jährigen Jubiläum eingeführte Werkstattangebot rund um Feuer, Wasser, Erde und Luft wird aufgrund der großen Beliebtheit auch in diesem Jahr fortgesetzt. In diesen thematisch orientierten Werkstätten widmen wir uns mit vielen abwechslungsreichen Experimenten und Übungen den vier Elementen. Abgerundet werden die verschiedenen Aktionen mit kreativen Angeboten wie zum Beispiel dem Bau von Wasserrädern, Fallschirmen u.v.m.

 

Jede Werkstatt kostet 85 Euro und dauert etwa 4 Stunden.
 

Jede Naturforscherwerkstatt lässt sich grundsätzlich in 4 Phasen einteilen:

  1.  ankommen in der Natur

  2.  suchen und entdecken

  3.  experimentieren, basteln, kreativ sein

  4.  zusammenfassen, reflektieren, verabschieden

Mit Stereolupen, Wasserexperimentiersets, Kleinkläranlagen, Keschern oder Insektenstaubsaugern gehen wir auf Forscherreise und nutzen dabei Bach, Wald, Brachfläche, Grünes Klassenzimmer und Forscherlabor gleichermaßen, um durch Ausprobieren und Experimentieren, Zusammenhängen auf die Spur zu kommen und neue Erkenntnisse zu gewinnen.

So werden die Kinder alternativ zum schulischen Sachunterricht dazu angeregt, genau zu beobachten, Hypothesen zu möglichen Abläufen aufzustellen, diese zu überprüfen und daraus unter Berücksichtigung bereits gemachter Erfahrungen weitere Schlüsse zu ziehen. Spiele, Übungen, Aufgaben und Herausforderungen sollen außerdem den Teamgeist fördern.

Dabei werden nicht nur Naturaspekte wie Boden, Wasser, Pflanzen oder Tiere betrachtet, sondern auch ökologische Zusammenhänge erlebbar und begreifbar gemachen.

 

Die Themen der jeweiligen Werkstätten werden in Absprache mit den Schul- und Kindergruppen sowie den ErzieherInnen und LehrerInnen festgelegt, um die Lerninhalte in Ergänzung zum Unterricht an den Wissenstand der Kinder anzupassen.

 

 

Geländewerkstätten

In den Geländewerkstätten trainieren die TeilnehmerInnen Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein. Die unterschiedlichen Aktivitäten bieten Raum zur Entwicklung motorischer Geschicklichkeit: Wir arbeiten mit Sägen, Spaten, Grabeforken, Astscheren und je nach Alter und Baustelle auch mit Spitzhacken, Äxten und Schnitzwerkzeugen.

 

Jede Werkstatt kostet 3 Euro pro Kind und dauert etwa 3 bis 4 Stunden.
Dabei gilt ein Mindestbeitrag von 40 Euro für Regelschulen und KiTas sowie 20 Euro für Förderschulen.
 

Die thematischen Schwerpunkte variieren den Jahreszeiten entsprechend:

Im Frühjahr entwickeln wir neue Weidenbauten und pflegen die bereits vorhandenen - Wir pflanzen die Weiden ein, wässern, flechten und schneiden sie. Außerdem bauen bzw. erneuern Tipis, Tunnel sowie Lebend- und Totholzzäune.

In den Sommermonaten erneuern wir Trockenmauern und Eidechsenhügel, pflegen die Nistmöglichkeiten für Insekten, kümmern uns um den Kräuterbestand am Amphitheater und führen Landgewinnungsmaßnahmen an der TakaTuka-Insel durch, indem wir Staudämme bauen und die Ufer mit Hangebebauungen vor Erosionen schützen.

Im Herbst wird der Kinderwald winterfest gemacht: Wir schneiden  Lavendel, Salbei und Gehölze zurück und bauen aus Ästen und Zweigen Winterquartiere für Igel, Mäuse, Käfer & Co.

Im Winter kümmern wir uns je nach Witterung um den Weidenschnitt und die Gewinnung von weiteren Baumaterialien.