Regenwald

Der Kinderwald ist eng verbunden mit dem Grundgedanken der Agenda 21: Sie geht davon aus, dass alle Menschen überall auf der Welt mit verantwortlich sind für den Zustand unseres Globus und das Leben auf der Erde. Die Initiatoren des Kinderwald Hannover und viele seiner Nutzerinnen und Nutzer fühlen sich dem Regenwald in anderen Erdteilen sehr verbunden. Deshalb gibt es jedes Jahr unterschiedliche Angebote und Veranstaltungen zu dem Thema.

Ein Beispiel dafür war der Besuch von Indianern im Kinderwald. Im September 2006 war Patricia Guallinga, eine Vertreterin der Gemeinde Sarayaku in Ecuador vom Volk der Kichwa zu Gast. Die Gemeinde Sarayaku kämpft seit Jahren dagegen, dass eine Erdölfirma in ihr angestammtes Gebiet eindringt. Die Indianer fürchten dadurch die Zerstörung ihrer Heimat. Begleitet wurde Patricia Guallinga von José Luis González, einem indigenen Vertreter aus Venezuela vom Volk der Pemon.

Die Gäste schilderten ihre großen Schwierigkeiten, ihren Lebensraum Regenwald zu erhalten und darüber, welche Auswirkungen die Zerstörung für ihre Völker hat. Patricia und José wollten auch wissen, was die Kinder und Erwachsenen in Hannover für den Wald tun. Was er ihnen bedeutet, haben sie im Kinderwald eindrucksvoll erlebt.

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Forscherband

Kiwaleica

Besuch aus dem Regenwald
Besuch aus dem Regenwald